AGURELEO.DE

"Nimm Salz wie ein Geizhals, Essig wie ein Weiser, Olivenöl wie ein Verschwender..."

Mediterraner Genuss:  am Tag nach der Pressung des ersten frischen Agureleo   wird das pfeffrig scharfe Frühöl in einer Erntepause reichlich mit frischen sonnengereiften Tomaten gefeiert ....
kulinarisches Highlight: Agureleo in der Küche

Woran erkennt man gutes Olivenöl – und warum kommt das Beste aus Griechenland?

Gutes Olivenöl erkennt man nicht am Etikett. Man erkennt es am Geruch, am Geschmack und an einem Säuregehalt, der weit unter dem gesetzlichen Grenzwert liegt.
Die Frage, woran man gutes Olivenöl erkennt, hat eine kurze und eine lange Antwort. Die kurze: Fruchtigkeit, Bitterkeit, Schärfe – alle drei deutlich spürbar, alle drei in Balance. Die lange Antwort beginnt damit, zu verstehen, warum diese drei Merkmale zusammengehören und was ihre Abwesenheit bedeutet. Ein Olivenöl, das neutral riecht, weich schmeckt und im Hals nichts hinterlässt, ist entweder alt, oxidiert, thermisch behandelt oder aus überreifen Oliven gewonnen. Es kann alle gesetzlichen Anforderungen erfüllen und trotzdem wenig mit dem zu tun haben, was Olivenöl auszeichnet. Der Säuregehalt ist ein technisches Qualitätsmerkmal, das sich sensorisch nicht direkt erschmecken lässt, aber viel aussagt: Natives Olivenöl extra darf maximal 0,8 Prozent freie Fettsäuren enthalten. Ein gutes Frühernteöl liegt bei 0,1 bis 0,3 Prozent – weit darunter. Niedriger Säuregehalt ist das Ergebnis gesunder Früchte, schneller Verarbeitung und sorgfältiger Pressung.

Warum Griechenland strukturell im Vorteil ist:

Griechenland ist nach Spanien und Italien der drittgrösste Olivenölproduzent der Welt – mit einem entscheidenden Unterschied: Rund 75 Prozent der griechischen Produktion entfällt auf die Kategorie nativ extra, verglichen mit etwa 50 Prozent in Italien und etwa 35 Prozent in Spanien. Das liegt nicht an strengeren Gesetzen, sondern an der Struktur des Anbaus. Die zerklüftete, bergige Landschaft Griechenlands – 77 Prozent des Landes sind Gebirge – macht maschinelle Ernte in weiten Teilen des Landes schlicht unmöglich. Handarbeit und Kleinbetriebe sind keine Romantik, sondern Notwendigkeit. Das Ergebnis ist ein strukturell höherer Qualitätsdurchschnitt als in Ländern mit industrialisierbaren Ebenen.
Die dominierende Sorte ist die Koroneiki-Olive – sie macht rund 60 Prozent der griechischen Olivenölproduktion aus und gilt unter Kennern als eine der aromatischsten Sorten überhaupt. Die Frucht ist klein, kaum grösser als eine Erbse, und enthält einen aussergewöhnlich hohen Polyphenolgehalt. Von allen rund 1.000 existierenden Olivensorten besitzt die Koroneiki den höchsten Anteil an Ölpolyphenolen, darunter Oleocanthal und Oleuropein. Was die Sorte aus sich macht, hängt wie immer von Lage, Erntezeitpunkt und Verarbeitung ab – aber die genetische Grundlage ist aussergewöhnlich. Griechenland exportiert erhebliche Mengen seines Öls anonym nach Italien, wo es anderen Ölen beigemischt und unter italienischen Marken verkauft wird. Griechisches Olivenöl wird in grossen Mengen exportiert und anderem, verpacktem Öl zugesetzt, um ihm seinen Geschmack und sein Aroma zu verleihen. Das erklärt, warum viele italienisch etikettierte Öle einen Anteil griechischen Öls enthalten – ohne dass das auf der Flasche steht.

Geschmacksneutralität als Warnsignal:

Naturbelassenes Olivenöl hat immer ein Aroma. Es riecht nach Gras, Tomate, Kräutern, manchmal nach Mandel oder Artischocke. Ein Öl, das vollständig neutral riecht und schmeckt – wie geruchloses Speisefett – ist kein natürliches Produkt mehr. Geschmacksneutralität entsteht bei Olivenöl entweder durch Raffination mit chemischen Lösungsmitteln, durch gezielte Erhitzung vor der Abfüllung oder durch stark überreife, oxidierte Ausgangsmaterialien. Alle drei Methoden sind für nativ extra nicht erlaubt – sie kommen im Massengeschäft aber vor, wie Stiftung Warentest wiederholt dokumentiert hat. Ein neutrales Olivenöl ist kein mildes Olivenöl. Es ist ein behandeltes.
Wer gutes Olivenöl kaufen will, achtet auf drei Dinge: klar deklariertes Erntejahr, nachvollziehbare Herkunft und einen Erzeuger, der direkt vermarktet. Der Rest folgt daraus.

Key Facts & Highlights

  • Qualitätsmerkmale: Fruchtigkeit, Bitterkeit und Schärfe – alle drei deutlich, alle drei in Balance
  • Säuregehalt: Unter 0,3 Prozent bei gutem Frühernteöl – gesetzlicher Grenzwert liegt bei 0,8 Prozent
  • Griechenland: 75 Prozent nativ extra – strukturell höchster Qualitätsdurchschnitt in Europa
  • Koroneiki: Höchster Polyphenolgehalt aller bekannten Olivensorten
  • Neutral schmeckendes Öl: Kein mildes Naturprodukt – sondern ein behandeltes
Gutes Olivenöl hat seinen Preis. Aber es hat auch einen Charakter. Wer diesen Charakter möchte, findet ihn hier!.
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