Foto: Urheber: Klaus Erhardt (SA)
kulinarisches Highlight: Agureleo in der Küche
Warum ist die Jahrgangsangabe beim Olivenöl so wichtig?
Olivenöl ist ein verderbliches Naturprodukt. Wer den Jahrgang nicht kennt, kauft die Katze im Sack.
Beim Wein gehört die Jahrgangsangabe seit Jahrhunderten zum Standard. Beim Olivenöl fehlt sie auf den meisten Supermarktflaschen vollständig. Stattdessen findet sich ein Mindesthaltbarkeitsdatum, das sich auf den Abfüllzeitpunkt beziehen kann, nicht auf den Erntezeitpunkt. Wie alt das Öl bei der Abfüllung bereits war, verrät es nicht. Das ist kein Zufall, sondern Kalkül.Industriell gefertigte Markenöle mischen Jahrgänge, um einen gleichbleibenden Geschmack zu erzielen. Das Ergebnis ist ein Produkt ohne erkennbaren Erntezeitpunkt und ohne nachvollziehbare Herkunft. Wer den vollen gesundheitlichen Nutzen will, kauft Öl aus der aktuellen Ernte, mit klar deklariertem Erntejahr. Frische Öle sind ab November oder Dezember des Erntejahres verfügbar.
Was mit dem Olivenöl passiert, wenn es altert:
Direkt nach der Ernte liegt der Polyphenolgehalt eines hochwertigen Frühernteöls bei 800 bis über 1.000 mg pro Kilogramm. Unter idealen Lagerbedingungen baut er sich kontinuierlich ab. Nach einem Jahr liegt er oft unter 250 mg/kg – der EFSA-Grenzwert für den offiziellen Gesundheitshinweis auf dem Etikett. In der heimischen Küche kann die Qualität bereits nach ein bis drei Monaten deutlich abfallen. Das Öl riecht noch nicht ranzig – aber die entzündungshemmenden Eigenschaften sind längst geschwunden.Key Facts & Highlights
- Polyphenolgehalt direkt nach Ernte: 800-1.000+ mg/kg
- Nach einem Jahr unter idealen Bedingungen: oft unter 250 mg/kg
- Mindesthaltbarkeitsdatum sagt nichts über Erntezeitpunkt aus

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