AGURELEO.DE

"Nimm Salz wie ein Geizhals, Essig wie ein Weiser, Olivenöl wie ein Verschwender..."

Detailaufnahme von hochwertigem Olivenöl – reich an gesunden Polyphenolen. Foto: Urheber: Klaus Erhardt (SA)
Gesundheit und Beauty: Vitalität aus der Olive

Warum macht Olivenoel trotz vieler Kalorien nicht dick?

Olivenöl ist eine der kalorienreichsten Zutaten der Küche und wird trotzdem nicht mit Gewichtszunahme in Verbindung gebracht, das lohnt eine genauere Betrachtung.

Key Facts & Highlights

  • Eine Studie mit über 121.000 Teilnehmerinnen verband höheren Olivenölkonsum mit geringerer Gewichtszunahme über Jahrzehnte
  • Eine olivenölreiche mediterrane Ernährung ohne Kalorienzählen führte in der PREDIMED-Studie zu keiner Gewichtszunahme
  • Mit gezielter Kalorienreduktion erzielte dieselbe Ernährungsweise in einer Folgestudie einen deutlichen Gewichtsverlust über zwölf Monate
  • Bestimmte Olivenöl-Polyphenole hemmen im Labor entzündungsfördernde Prozesse direkt in Fettzellen
  • Entscheidend ist der Gesamtzusammenhang, Olivenöl wirkt günstig vor allem dort, wo es andere, weniger günstige Fette ersetzt, nicht als zusätzliche Kalorienquelle
Ein Esslöffel Olivenöl liefert etwa so viele Kalorien wie ein Esslöffel Butter oder jedes andere reine Fett, mehr sogar als die meisten anderen Lebensmittel gleicher Menge. Wer nur auf die Kalorienzahl schaut, würde erwarten, dass ein hoher Olivenölkonsum zu Übergewicht führt. Genau das zeigt die Forschung aber nicht. Eine sehr große amerikanische Langzeituntersuchung mit über 121.000 Teilnehmerinnen fand über mehrere Jahrzehnte hinweg, dass ein höherer Olivenölkonsum mit einer geringeren Gewichtszunahme über die Zeit einherging, nicht mit einer höheren. Auch die große spanische PREDIMED-Studie fand bei einer mediterranen Ernährung mit reichlich Olivenöl, ohne dass die Teilnehmenden Kalorien zählen mussten, keine Zunahme von Körpergewicht oder Bauchumfang im Vergleich zu einer fettärmeren Ernährungsweise. Eine spätere Folgestudie derselben Forschungsgruppe, bei der die Teilnehmenden zusätzlich aktiv Kalorien einsparten, erzielte mit derselben olivenölreichen Ernährung sogar einen deutlichen Gewichtsverlust über zwölf Monate, der größer ausfiel als bei einer klassischen fettreduzierten Diät.

Was in den Fettzellen selbst passiert:

Ein Teil der Erklärung liegt vermutlich nicht nur im Kaloriengehalt, sondern in den Fettzellen selbst. Laboruntersuchungen fanden, dass bestimmte Pflanzenstoffe im Olivenöl, insbesondere die Bitterstoffe Oleocanthal und Oleacein, in Fettzellen bestimmte entzündungsfördernde Prozesse hemmen können. Solche Entzündungsprozesse in stark gefüllten Fettzellen gelten als einer der Gründe, warum Übergewicht langfristig weitere Stoffwechselprobleme wie einen erhöhten Blutzucker begünstigt. Das würde erklären, warum sich Olivenöl trotz seines Kaloriengehalts günstiger auf den Stoffwechsel auswirkt als andere, ähnlich fettreiche Lebensmittel.
Ein weiterer Baustein betrifft das Sättigungsgefühl. Fett aus dem Darm löst über eine Nervenverbindung zwischen Darm und Gehirn ein Sättigungssignal aus, das beim Essen mitentscheidet, wann man aufhört. Ein Essen mit ausreichend Olivenöl kann dadurch nachhaltiger sättigen als ein Essen mit wenig Fett, das kurzfristig zwar Kalorien spart, aber schneller wieder Hunger aufkommen lässt. Eine Zusammenfassung mehrerer Langzeitstudien zur mediterranen Ernährung insgesamt bestätigt dieses Bild, ein hoher Grad an Übereinstimmung mit dieser Ernährungsweise ging über fünf Jahre hinweg mit einer geringeren Gewichtszunahme und einem niedrigeren Risiko für Übergewicht einher.

Warum Kalorien nicht das ganze Bild sind:

Diese Ergebnisse widersprechen nicht der Grundregel, dass ein dauerhafter Kalorienüberschuss zu Gewichtszunahme führt. Sie zeigen aber, dass die Quelle der Kalorien den weiteren Stoffwechsel und das Sättigungsgefühl mitbestimmt, nicht nur ihre reine Anzahl. Wichtig ist dabei immer der Zusammenhang, in dem Olivenöl gegessen wird. In den zitierten Studien ersetzte es meist andere, weniger günstige Fette wie Butter, wurde zusammen mit viel Gemüse und wenig verarbeiteten Lebensmitteln gegessen, und kam nicht einfach zusätzlich zu einer ansonsten unveränderten Ernährung hinzu.
Adipositas selbst hängt eng mit anderen Zivilisationskrankheiten zusammen, die an anderer Stelle bereits ausführlicher behandelt wurden, insbesondere mit Typ-2-Diabetes über die Insulinwirkung und mit erhöhten Blutfettwerten. Auch ein Zusammenhang zum Gehirn besteht, starkes Übergewicht wird in der Forschung mit einem höheren Demenzrisiko im Alter in Verbindung gebracht, ein weiterer Grund, weshalb ein gesundes Körpergewicht über die reine Optik hinaus Bedeutung hat.

Key Facts & Highlights

Olivenöl macht trotz seines Kaloriengehalts nicht automatisch dick, weil nicht nur die Menge der Kalorien zählt, sondern auch, was der Körper mit ihnen anstellt.
Maroulia Olivenöl

Unser Mani-Versprechen

Erleben Sie den Unterschied von echtem, unfiltriertem Agureleo Olivenöl.

Jetzt Agureleo Olivenöl probieren »