Foto: Urheber: Klaus Erhardt (SA)
Gesundheit und Beauty: Vitalität aus der Olive
Reicht Olivenoel gegen Zivilisationskrankheiten, oder braucht es mehr?
Olivenöl ist nur ein Baustein. Wer Zivilisationskrankheiten vorbeugen will, braucht den ganzen mediterranen Lebensstil, nicht nur die Flasche im Schrank.
☰ Inhalt dieses Artikels
Key Facts & Highlights
- Eine Studie mit mehreren Tausend Teilnehmenden fand für Bewegung, Ruhe und soziale Kontakte einen stärkeren Einzeleffekt auf die Sterblichkeit als für die Ernährung allein
- Bereits ein einzelner Bereich des mediterranen Lebensstils senkt das Risiko messbar, ohne dass alles gleichzeitig perfekt sein muss
- Tageslicht und Aufenthalt im Freien lassen sich durch keine Ernährungsform ersetzen
- Die PREDIMED-Studie verbindet eine olivenölreiche mediterrane Ernährung zusätzlich mit selteneren Depressionen und günstigerem Blutdruck
- Der traditionelle mediterrane Alltag bestand aus Bewegung zu Fuß, Ruhephasen, sozialen Kontakten und viel Zeit im Freien, die Küche war nur ein Teil davon
Bestes Olivenöl im Schrank nützt wenig, wenn der Rest des Tages unverändert bleibt. Wer sich mediterran ernährt, aber den ganzen Tag drinnen sitzt, sich kaum bewegt und dauerhaft unter Strom steht, gleicht das mit keiner noch so guten Flasche Öl aus. Zivilisationskrankheiten wie Übergewicht, Bluthochdruck, Diabetes und auch psychische Erschöpfung entstehen aus dem Zusammenspiel vieler Faktoren, Ernährung ist einer davon, aber eben nur einer. Wer wirklich etwas ändern will, muss deshalb an mehreren Stellen gleichzeitig ansetzen. Bewegen Sie sich täglich, auch wenn es nur ein zügiger Spaziergang ist. Gehen Sie regelmäßig nach draußen, Tageslicht und frische Luft sind keine Nebensache, sondern ein eigenständiger Gesundheitsfaktor. Sorgen Sie für ausreichend Schlaf und echte Erholungsphasen. Pflegen Sie Kontakte zu anderen Menschen, gemeinsames Essen und Gespräche zählen genauso zu einem gesunden Leben wie der Inhalt des Tellers. Und schaffen Sie sich Freiräume, in denen Stress abgebaut werden kann, statt sich dauerhaft zu treiben.Was in Mittelmeerländern traditionell zu einem langen, gesunden Leben beigetragen hat, war nie die Ernährung allein. Dazu gehörte ein Alltag mit viel Bewegung zu Fuß, regelmäßige Ruhepausen wie die Siesta, enge familiäre und nachbarschaftliche Bindungen, gemeinsame, entspannte Mahlzeiten und viel Zeit im Freien, oft bei kräftigem Sonnenlicht. Wer diese Lebensweise auf eine Zutat in der Küche reduziert, verpasst den größeren Teil der Wirkung. Sonnenlicht verdient dabei besondere Erwähnung, weil es oft übersehen wird.Innerhalb dieses größeren Rahmens hat die Ernährung trotzdem ihren festen Platz, nicht als Wundermittel, sondern als einer von mehreren wichtigen Bausteinen. Die PREDIMED-Studie, eine der umfangreichsten Untersuchungen zur mediterranen Ernährung, fand neben den bekannten Effekten auf Herz und Gefäße auch Zusammenhänge mit selteneren Depressionen und einem günstigeren Blutdruckverlauf bei Teilnehmenden, deren Ernährung reich an Olivenöl, Gemüse, Hülsenfrüchten und Nüssen war. Diese Befunde ordnen sich in das Gesamtbild ein, die Ernährung wirkt mit, sie wirkt aber nicht isoliert, sondern im Zusammenspiel mit den anderen Lebensbereichen, die weiter oben beschrieben sind.
Was eine große Studie zum mediterranen Lebensstil zeigt:
Eine 2024 in den Mayo Clinic Proceedings veröffentlichte Untersuchung prüfte bei mehreren Tausend Menschen drei Bereiche des mediterranen Lebens getrennt voneinander, die Ernährung, Bewegung und Ruhephasen sowie soziale Gewohnheiten und Geselligkeit. Menschen mit den höchsten Werten in allen drei Bereichen hatten ein um 29 Prozent geringeres Sterberisiko und ein um 28 Prozent geringeres Krebssterberisiko als Menschen mit den niedrigsten Werten. Bemerkenswert, jeder einzelne der drei Bereiche senkte das Risiko bereits für sich genommen, man musste nicht alles gleichzeitig perfekt machen. Den stärksten Einzeleffekt hatte dabei nicht die Ernährung, sondern der Bereich Bewegung, Ruhe und soziale Gewohnheiten. Das ist ein deutlicher Hinweis darauf, dass Olivenöl und Gemüse allein nicht das ganze Bild sind.Warum Tageslicht keine Nebensache ist:
Regelmäßiger Aufenthalt im Freien unterstützt die körpereigene Bildung von Vitamin D und wirkt sich auf den Schlaf-Wach-Rhythmus aus, weil Tageslicht die innere Uhr des Körpers steuert. Wer überwiegend in geschlossenen, künstlich beleuchteten Räumen lebt, kann diesen Effekt über keine Ernährungsform ausgleichen, auch nicht mit hochwertigem Olivenöl. Die traditionelle mediterrane Lebensweise fand zu einem großen Teil im Freien statt, auf dem Markt, bei der Feldarbeit, beim Beisammensitzen am Abend, nicht am Küchentisch mit geschlossenen Fensterläden.Key Facts & Highlights
zu Recht werden Sie jetzt sagen, dass alles habe ich nicht. Ich bin allein, gestresst in einer schwierigen Alltagssituation, wie soll ich das alles umsetzen? Da haben Sie völlig recht! Ich kann dazu nur sagen: nur Mut! Jede Reise beginnt mit dem ersten Schritt!
Unser Mani-Versprechen
Erleben Sie den Unterschied von echtem, unfiltriertem Agureleo Olivenöl.
Jetzt Agureleo Olivenöl probieren »