Wissen kompakt: Fakten aus Gesellschaft, Politik und Wissenschaften
Wie zerstört intensiver Olivenanbau den Boden?
Moderne Olivenplantagen produzieren viel Öl – und rauben dem Boden dabei die Grundlage, auf der der Olivenbaum seit Jahrtausenden gedeiht.
Auf den Grossplantagen von heute wächst kein Gras mehr. Der Boden unter den Bäumen ist kahl gefräst, mit Herbiziden freigehalten, für Maschinen planiert. Was nach effizientem Anbau aussieht, ist in Wirklichkeit eine ökologische Zeitbombe: Ohne Bewuchs schützt nichts den Boden vor Wind und Regen. Bei Starkregen läuft das Wasser ungebremst ab – und nimmt den Oberboden mit.Traditionelle, viehbeweidete Haine wie jene in der Mani funktionieren anders: Unterwuchs schützt den Boden, Tiere halten das Gras kurz und düngen natürlich, Herbizide und Mineraldünger sind überflüssig. Das ist arbeitsintensiver und weniger ertragreich – aber es ist die Anbauweise, die den Boden nach hundert Jahren noch trägt. Wer Öl aus traditionellem Anbau kauft, kauft auch das: eine Entscheidung gegen Erosion und für eine Landwirtschaft, die ihre Grundlage nicht zerstört.
Was der WWF konkret festgestellt hat:
In einem umfassenden Bericht zur europäischen Olivenpolitik kommt der WWF zu dem Schluss, dass der intensive Olivenanbau eine der Hauptursachen für die fortschreitende Desertifikation in Südeuropa ist. Allein in Spanien gilt nahezu ein Fünftel des Bodens als erosionsgefährdet. Die EU-Subventionspolitik, die Menge statt Methode belohnt, trägt nach Einschätzung des WWF direkte Mitverantwortung.Key Facts & Highlights
- Kahlboden unter Grossplantagen: Erosionsrisiko ohne natürlichen Schutz
- WWF: Intensiver Olivenanbau als Hauptursache der Desertifikation
- Traditionelle Haine: Beweidung und Unterwuchs als natürlicher Erosionsschutz
Unser Mani-Versprechen
Erleben Sie den Unterschied von echtem, unfiltriertem Agureleo direkt vom Erzeuger in Griechenland.
Lust auf echtes Agureleo? Jetzt direkt im Shop probieren »